Bahnhofsumfeld Brandenburg

Städtebaulich-landschaftsplanerischer Wettbewerb 2010, 2. Phase

Auftraggeber

Stadt Brandenburg an der Havel

In Arbeitsgemeinschaft mit

TH treibhaus landschaftsarchitektur, Berlin

Verkehrsplanung

Gertz Gutsche Rümenapp, Hamburg/Berlin
Buro Happold, London

Projektteam

Mario Abel, Oliver Bormann, Michael Koch, Antonio Quesada, Simone Risse, Maresa Schumacher


Bahnhofslandschaft

Der Entwurf zielt darauf ab, die dominierenden verkehrstechnischen Vorgaben gestalterisch neu zu interpretieren und zu brechen. Die Verkehrslogik und klare funktionale Zonierung bilden die zugrundeliegende Ordnung, welche gestalterisch nicht im Funktionalismus endet, sondern aus dem Thema eine eigene Ästhetik entwickelt.

So werden die PKW-Stellplätze als „Landschaftsbänder“, Fahrradständer als kreisförmige Landschaftsintarsien auf der Platzfläche angelegt. Der ZOB erhält anstatt eines wuchtigen Großdachs drei kleinere Dächer sowie zwei „Pavillons“, welche die zu erhaltenden Bestandsbauten aufnehmen.


Zentralorgan

Der Bahnhofsvorplatz ist als großzügige, übersichtliche Platzfläche in die Gesamtgestaltung integriert. ZOB-Bahnsteig und Drop-off Bereiche reichen bis direkt an den Platz und lassen ihn zum zentralen Dreh- und Angelpunkt werden. Der Platz wird durch Konzentration der verschiedenen,


sich zum Teil nur kurzfristig aufhaltenden oder umwegempfindlichen Verkehrsmittel als multimodaler Verknüpfungsknoten angelegt, die Umsteigebeziehungen finden möglichst nahe am bestehenden Bahnhofsgebäude statt.