Bahnhofsumfeld Wolfsburg

Auftrag 2005

Auftraggeber

Stadt Wolfsburg

in Arbeitsgemeinschaft mit

lad+ Landschaftsarchitektur Diekmann, Hannover

Verkehrsplanung

bpr Bernd F. Künne & Partner, Hannover

Projektteam

Oliver Bormann, Christoph Packhieser,
Martin Schröder


Landschaft auf Zeit

Leitidee des Transformationsprozesses ist es, die Potentiale der Leerstellen im Stadtgefüge durch positiv besetzte Freiräume zu aktivieren. Die nach dem Abriss des Hertie-Komplexes entstehende Brache und die noch unbebaute Fläche gegenüber dem Bahnhof sollen mit geringen Mitteln als temporäre Parks nutzbar gemacht werden. Diese Parks generieren Öffentlichkeit und beleben den Ort. Eine erste Etappe des Programms

 

 

'Landschaft auf Zeit' ist die Baulücke gegenüber dem Bahnhof. Das Vis-à-vis nimmt mit der Bahnhofspassage eine wichtige Wegeverbindung in die Stadt auf. Es ist daher essentiell hier Gesicht zu zeigen und sich nicht im Hinterland von Brachen zu verlieren. Mit 'Monte' und 'Mulde' befindet sich dort zwei Landschaftsbauwerke, die Raum bilden und neue 'Begabungen' am Ort wecken.

 


Ein mit Rasen begrünter, keilförmig geformter Hügel ('Monte') füllt den Raum und fungiert gegenüber Bahnhof und Phaeno als Aussichtspunkt. Unter den vorhandenen Linden dienen Sitzbänke dem Verweilen. Der Wegraum vom Bahnhof in die Stadt wird so

 

 

zum Aufenthalts- und Begegnungsort. Die 'Mulde' ist das räumliche Pendant gegenüber: ein mannshoher, mit Gräsern bepflanzter Wallring, der die bisherige Stellplatzanlage umfasst.
Fotos: Christoph Packhieser