Güterbahnhofsareal Basel

Städtebaulicher Ideenwettbewerb 2002
4.Preis

Auftraggeber

Deutsche Bahn AG

in Arbeitsgemeinschaft mit

arb, Bern

Landschaftsarchitektur

Rotzler Krebs Partner, Winterthur

Projektteam

Sebastian Blecher, Oliver Bormann,
Michael Koch, Christoph Packhieser,
Martin Schröder, Maresa Schumacher


Szenerie einer gebauten Landschaft

Die Aura des Güterbahnhofareals ist seine Vergangenheit. Was an vielen Orten ein Problem ist, kann hier sinnfällig angeordnet werden: Güterbahnareal, Bahndamm und Strassentopographie haben die Naturlandschaft von Rhein und Wiese technisch überformt. Der Ort hat das Potential für einen Freizeit-Park von europäischer Bedeutung. 

 

 

Das Areal wird zu einem neuen urbanen Stadtpark überformt: ein Stück gebaute Landschaft mit integriertem Urban Entertainment Center. Vom Hollandquai aus, die Stadt im Rücken und die Rheinebene vor Augen, lädt dieser Park ein zu „kleinen Fluchten“ mit grosser Wirkung für alle Sinne: Frei-Zeit-Landschaften erfüllen und nähren viele Seh(n)-Süchte...

 


Der direkte Zugang zu diesem grosszügigen und anregenden Frei-Zeit-Raum wertet die benachbarten Bebauungen nachhaltig auf. Die Ergänzung des fragmentierten „Mattenstrassenquartiers“ nach Norden bis hin zum „Hollandquai“ erfolgt im vorgefundenen Stadtmuster: Das Quartier muss strukturell

 

 

weitergebaut werden, um eine tragfähige, eigenständige räumliche Identität zu erhalten. Der klassische Stadtgrundriss der Blockrandbebauung wird typologisch weiterentwickelt zu einer Raumkomposition für individuelle und zukunftsweisende Wohn-, Arbeits- und Lebensformen.